| Diese Abwehrfunktion hat ihren Preis und macht die Haut sehr verletzlich. So kennt jeder die kleinen und größeren Wunden, die ihr täglich zugefügt werden.
Neben mechanischen Auslösern können auch die Einwirkung von hohen oder niedrigen Temperaturen sowie UV-Strahlen zu Verletzungen und Gewebszerstörungen führen. Je nach Auslöser sehen die Verletzungen verschieden aus. Die jeweils einsetzenden Reparaturmechanismen des Körpers sind allerdings die gleichen.
In die Gruppe der temperaturbedingten Verletzungen gehören Verbrühungen z. B. durch Wasserdampf oder heiße Getränke. Auch Verbrennungen durch den Kontakt mit der Herdplatte oder dem Lötkolben gehören hierher. Diese Verletzungen sind genauso wie die mechanisch bedingten meist sofort nach dem Kontakt mit dem Auslöser zu spüren. Ursache und Wirkung hängen zeitlich eng miteinander zusammen.
Anders ist das dagegen bei einem Sonnenbrand, einer besonderen Form der Verbrennung. Hier merkt man oft erst nach geraumer Zeit, was die UV-Strahlung bewirkt hat. Ein schöner Tag in der Sonne endet dann häufig mit mehr oder weniger starker Hautrötung, Brennen, Schmerzen oder sogar noch Schlimmerem. Auch die bleibenden Schäden der Haut durch wiederholte Sonnenbrände werden oft erst Jahre später offensichtlich. Während andere Verletzungen häufig durch Unachtsamkeit entstehen, werden die bekannten Gefahren der Sonnenstrahlung allzu oft bewusst als Preis für eine schöne (Urlaubs-) Bräune in Kauf genommen. Und dies, obwohl es eine ganze Reihe vorbeugender Maßnahmen gibt.
Was kann man selber zur Behandlung
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Sonnenbrand und Verletzungen tun?
Leichte, kleinflächige Verbrennungen ohne Blasenbildung werden über längere Zeit unter fließendem Wasser gekühlt, um die angestaute Wärme abzuführen. Anschließend können sie, wie auch ein nicht zu schwerer Sonnenbrand, mit kühlenden Gels oder Salben behandelt werden. Verbrennungen sollten besonders aufmerksam beobachtet werden, da ihr Schweregrad häufig erst nach 2 bis 3 Tagen richtig zu beurteilen ist. In jedem Fall ist bei Verbrennungen größerer Hautflächen, Blasenbildung, offenen Hautstellen oder Kreislaufsymptomen ein Arzt aufzusuchen. In diesen Fällen sollten die Verbrennungen nur mit einem sauberen, ggf. sterilen, Tuch abgedeckt werden. Keinesfalls sollten Medikamente oder Kosmetika auf die verbrannten Hautflächen aufgetragen werden. Vorsicht ist besonders bei Kindern geboten, da bei ihnen auch kleine Verbrennungen schon zu Komplikationen führen können. Also im Zweifelsfall besser den Arzt aufsuchen.
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