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"Wund im Mund" - so hilft Ihnen die Homöopathie

     

Viren und Bakterien sind in aller Munde - und manche dieser Krankheitserreger lauern tatsächlich darauf, in unsere Mundschleimhaut einzudringen. Gelingt es ihnen, sich hier einzunisten, kommt es zur Mundschleimhautentzündung (Stomatitis). Die Mundschleimhaut schwillt an, rötet sich und blutet leicht. Es kann zu verstärkter Speichelbildung, Belägen auf Schleimhaut und Zunge sowie zu starkem Mundgeruch kommen. Oft treten Bläschen oder kleine Geschwüre mit weißen Belägen (Aphthen) auf. Sind diese sehr zahlreich, spricht man auch von "Mundfäule". Sie sitzen vor allem an Wangen- und Gaumenschleimhaut, aber auch auf der Zunge.

     

Diese oft winzigen Schleimhautbläschen oder -geschwüre können sehr schmerzhaft sein und beim Essen und Trinken erhebliche Beschwerden verursachen; manchmal fällt auch das Schlucken schwer. Häufig klagen die Betroffenen zusätzlich über bitteren oder sauren Geschmack im Mund. Ist das Zahnfleisch betroffen, so ist es dunkelrot verfärbt, geschwollen und kann bei jeder Berührung schmerzen. Stark gewürzte oder saure Speisen sowie Rauchen verschlimmern die Beschwerden und können auch den Heilungsprozess behindern.

Der Grund dafür, dass sich die Erreger plötzlich so wohl bei uns fühlen, kann darin liegen, dass unser Abwehrsystem durch allgemeine Erschöpfung oder Stress geschwächt ist. Aber auch kleine Verletzungen, z.B. durch unvorsichtiges Zähneputzen, Zahnprothesen oder Verbrennung mit heißem Essen oder Getränken, können die Eintrittspforte für Erreger einer Entzündung der Mundschleimhaut sein. Allerdings können Entzündungen im Mundbereich auch durch schwere Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes, durch Vergiftungen oder eine Blutkrankheit hervorgerufen werden. Ebenso kann eine Pilzinfektion die Ursache sein, die dann vom Arzt behandelt werden muss. Deswegen ist es wichtig, bei Beschwerden, die sich trotz Behandlung nicht nach ein bis zwei Tagen bessern, unbedingt einen Arzt zu Rate zu ziehen!

Zur Vorbeugung ist eine gründliche Mundhygiene wichtig. Auch grobe, ballaststoffreiche Kost erweist sich als wirksame Waffe im Vorfeld. Weiche und süße Sachen dagegen begünstigen das Milieu für die unerwünschten Erreger und ebnen ihnen somit den Weg. Oft treten die Beschwerden zudem verstärkt auf, wenn wir allgemein erschöpft sind oder unter Stress stehen. Bauen Sie deshalb stressabbauende Maßnahmen - Bewegung, Entspannungstechniken - in Ihren Alltag ein.

Was tun, wenn die Mundschleimhaut entzündet ist?
Bei einer vorliegenden Mundschleimhautentzündung werden oft erfolgreich homöopathische Arzneimittel zur schnellen Linderung eingesetzt. Eine Möglichkeit der Selbstbehandlung mit homöopathischen Arzneimittel bietet hier z.B. BORAX PENTARKAN® S. Dieses Komplexpräparat ist zusammengesetzt aus fünf homöopathischen Einzelmitteln, die sich alle bei verschiedenen der oben beschriebenen Beschwerden bewährt haben.

 

Borax

Deutscher Name : Natriumtetraborat
Vorkommen: größere Mengen in Kalifornien, Tibet
Aussehen: farblose, durchsichtige Kristalle
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Schleimhautbläschen, Schleimhautgeschwüre, Mundschleimhautentzündung

 

Krameria triandra

 

Deutscher Name : Echte Ratanhia
Vorkommen: trockene felsige Standorte in Bolivien, Peru
Aussehen: bis 1 m hoher, fast das ganze Jahr dunkelrot blühender Strauch mit starker rotbrauner, reich verzweigter Wurzel
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Zahnfleisch geschwollen und leicht blutend, Brennen der Zunge, Mundgeruch

 

Calendula officinalis

Deutscher Name : Ringelblume
Vorkommen: Europa, Westasien, Nordamerika, an Wegrändern, in Hecken, und als Zierpflanze in Gärten
Aussehen: bis 50 cm hohes Kraut mit aufrechtem Stängel, von Juni bis August mit großen orangegelben Blütenköpfen
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Verletzungen, Wundheilungsstörungen

 

Mercurius sublimatus corrosivus

 

Deutscher Name : Quecksilber(II)-chlorid
Vorkommen: labortechnisch hergestellt
Aussehen: farblose, rhombische Bipyramiden oder strahlig-kristalline, durchscheinende weiße Masse
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Zahnfleischentzündung, Schleimhautbläschen, Schleimhautgeschwüre, Mundschleimhautentzündung, starker Speichelfluss und Mundgeruch, dick belegte, geschwollene Zunge

 

Pulsatilla pratensis

Deutscher Name : Wiesen-Küchenschelle
Vorkommen: in Europa, auf sonnigen, trockenen Wiesen und Abhängen mit kalkhaltigem Boden
Aussehen: 7 - 50 cm hohes Kraut mit violetter, glockenförmiger, hängender Blüte von April bis Juni; steht in Deutschland unter Naturschutz
Homöopathisches Anwendungsgebiet der blühenden, frischen Pflanze: bitterer oder fauler Geschmack, zäher Schleim im Mund, trockener Mund, Schmerzen im Zahnfleisch

 
 
BORAX PENTARKAN® S vereint in sich die Wirkung all dieser Inhaltsstoffe und wirkt auf verschiedene Entzündungsprozesse in der Mundhöhle. Es kann eingesetzt werden bei dunkelrot verfärbter Mundschleimhaut mit schmerzhaften Schleimhautbläschen und geschwollenem Zahnfleisch. Das Präparat begünstigt die Abheilung der Entzündungen und lindert die Schmerzen. Auch bei starkem Speichelfluss mit ständigem Schluckzwang und bei belegter Zunge kann BORAX PENTARKAN® S eingesetzt werden. BORAX PENTARKAN® S erhalten Sie exklusiv in Apotheken.

Bei akuten Beschwerden nehmen Sie in den ersten 1-2 Tagen bis zum Eintritt einer Besserung stündlich 10-20 Tropfen ein, jedoch nicht häufiger als 12mal täglich. Zur nachfolgenden Behandlung werden 3-mal täglich 10-20 Tropfen empfohlen. Um ein Brennen auf der erkrankten Mundschleimhaut zu verhindern, empfiehlt es sich, die Tropfen mit etwas Wasser verdünnt einzunehmen. BORAX PENTARKAN® S darf bei Alkoholkranken nicht angewendet werden. Aufgrund des Alkoholgehaltes empfiehlt es sich, dieses Mittel bei Kindern unter 12 Jahren nicht anzuwenden. Bei Lebererkrankungen sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte ein Arzt um Rat gefragt werden.

Was Sie sonst noch tun können:
Bei einer akuten Entzündung der Mundschleimhaut lindern Spülungen mit Kamillen- und Salbeitee die Beschwerden. Sie reinigen die Mundhöhle, hemmen das Bakterienwachstum und haben zugleich einen heilenden Effekt. Auch Spülungen mit Salzlösung (1 TL Salz auf ein Glas abgekochtes, lauwarmes Wasser) mehrmals täglich tun gut. Wichtig ist außerdem ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von warmen Getränken (langsam trinken). Wenn beim Essen Schmerzen auftreten, schonen Sie Ihre Mundschleimhaut durch reizarme Kost wie z.B. Hafer- und Reisbrei, Milch.

 

Pflichtangaben:

Borax Pentarkan® S
Enthält 56 Vol.-% Alkohol. Packungsbeilage beachten!
Anwendungsgebiete: Das Anwendungsgebiet von Borax Pentarkan®S leitet sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 
   
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