| Eine Darmentzündung kann verschiedene Verursacher haben: Vergiftungen, Würmer, Bakterien oder gar Viren. In jedem Fall gehört eine Durchfallerkrankung der Katze in die Hand eines Tierarztes.
Der wird die Wahl des Arzneimittels unter anderem von Konsistenz, Farbe und Geruch des Kots abhängig machen. Eine an Durchfall erkrankte Katze sollte Diät halten: keine Milch, kein Fett. Hilfreich sind Wasser (mit evtl. 1 TL Zucker, 1 Prise Salz in 250 ml), gekochter Reis, Quark (mit Suppenbrühe als Geschmacksverbesserung).
Ist das Fell o.k., ist die Katze gesund
Bei der gesunden Katze glänzt das Fell in kräftigen Farben. Beim Kämmen und Bürsten verliert sie eine überschaubare Menge an Haaren. Und der Säureschutzmantel der Haut verhindert, dass sich Parasiten wohlfühlen. Dieser Schutz sollte aktiviert und verstärkt werden.
Hausapotheke auch für die Erste Hilfe
Häufig kränkelnden Katzen hilft erfahrungsgemäß auch eine Stimulierung des körpereigenen Immunsystems. Auch Unfälle geschehen im täglichen Leben: Kleine Hauereien mit Biss- oder Kratzwunden, Verbrennungen oder Verbrühungen gehören zum Katzenalltag. Daher sollte der Katzenfreund in seiner homöopathischen Hausapotheke auch für diese Fälle gewappnet sein.
So heilt die Homöopathie
Die homöopathische Tierheilkunde wendet im Prinzip dieselben homöopathischen Arzneimittel an wie beim erkrankten Menschen. Für die Therapie an Katzen werden sehr bekannte Ausgangsstoffe verwendet: Calcium carbonicum, Graphites, Nux vomica, Bryonia, Pulsatilla, Arsenicum album, Mercurius solubilis, Podophyllum oder auch Aloe. Ihre Apotheke oder Ihr Tierarzt hilft Ihnen bei der richtigen Wahl.
Wie bekommt man nun eine Katze dazu, ihre Medizin einzunehmen? Zahme Katzen lassen sich an die freiwillige Aufnahme von Tabletten und Globuli gewöhnen. (Wegen des AlkoholgehaItes kommen Dilutionen nicht in Frage.) Ansonsten muss man der Katze die Medizin irgendwie "untermogeln". Dabei zerdrückt man die Medizin zwischen zwei Kunststofflöffeln und streut dann das Pulver auf die Pfote. Die Katze wird sie in ihrem Reinlichkeitsdrang ablecken. So gelangen die Arzneistoffe schnell auf die Mundschleimhaut, wo sie ihre Wirkung unmittelbar entfalten.
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