Pflichtangaben für Lactovetsan -N:
Lactovetsan®-N
Für Tiere: Rinder, Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen.
Zusammensetzung:
10 g (entsprechend 10,8 ml) Mischung enthalten:
Arzneilich wirksame Bestandteile: Asa foetida Dil. D2 0,1 g, Pulsatilla Dil. D2 0,1 g,
Phytolacca Dil. D4 0,1 g.Sonstige Bestandteile: Ethanol 94% (m/m), Gereinigtes Wasser.
Anwendungsgebiete:
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den veterinär-homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören:
– Anregung der Euterfunktion bei fehlender oder mangelhafter Milchsekretion durch
Milchmangel oder Unterentwicklung des Euters
– bei mangelhafter Ausbildung der Milchdrüse nach der Geburt infolge von Vergiftungen
und Infektionen
– bei Nervosität der Muttertiere (besonders Schweine) nach der Geburt
– zur Unterstützung der Heilungstendenz zusätzlich zur spezifischen Mastitistherapie
Vor der Anwendung von Lactovetsan®-N sollten die Erkrankung und ihre Ursachen
tierärztlich abgeklärt sein. Die Anwendung ersetzt nicht andere vom Tierarzt diesbezüglich
verordnete Arzneimittel. Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden
Beschwerden, insbesondere bei Fieber oder schweren Störungen des Allgemeinbefindens,
sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Anwendung während der Trächtigkeit und Laktation:
Wie alle Arzneimittel sollten auch homöopathische Arzneimittel während der Trächtigkeit und Laktation nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt angewendet werden.Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
Hinweis: Enthält 53 Vol.-% Alkohol.Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Die gleichzeitige Gabe eines unverträglichen Arzneimittels, welches die Wirkung von Lactovetsan®-N aufheben könnte, ist zu vermeiden. Fragen Sie dazu Ihren Tierarzt.Nebenwirkungen:
Keine bekannt. Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Tierarzt befragen.
Falls Sie eine Nebenwirkung bei Ihrem Tier feststellen, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt ist, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wartezeit:
Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege: Essbare Gewebe: 0 Tage
Pferd, Rind, Schaf, Ziege: Milch: 0 Tage
Pflichtangaben für Lactovetsan -S:
Lactovetsan®-S
Für Tiere: Rinder, Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen
Zusammensetzung:
1 Ampulle zu 5 ml enthält:Arzneilich wirksame Bestandteile: Asa foetida Dil. D4 50 mg, Pulsatilla Dil. D2 50 mg, Phytolacca americana Dil. D4 150 mg
Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke
Anwendungsgebiete:
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den veterinär-homöopathischen Arzneimittelbildern ab, dazu gehören:
- Anregung der Euterfunktion bei fehlender oder mangelhafter Milchsekretion durch Milchmangel
oder Unterentwicklung des Euters
- Bei mangelhafter Ausbildung der Milchdrüse nach der Geburt infolge von Vergiftungen und
Infektionen
- Bei Nervosität der Muttertiere (besonders Schweine) nach der Geburt
- Zur Unterstützung der Heilungstendenz zusätzlich zur spezifischen Mastitistherapie
Die Anwendung des Arzneimittels sollte nicht ohne tierärztlichen Rat erfolgen und ersetzt
nicht andere vom Tierarzt diesbezüglich verordnete Arzneimittel und Maßnahmen.
Bei folgenden Anzeichen sollten Sie den Tierarzt aufsuchen, da es sich um eine Erkrankung
handeln kann, die einer tierärztlichen Diagnose bedarf:
- Fieber
- akute und starke Entzündungszeichen wie Röte, Hitze, Schwellung, Schmerz und Funktionsstörung
- schwere Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens
- blutige oder eitrige Sekretbildung im Gesäuge (Blutmelken)
- anhaltende, unklare, periodisch oder neu auftretende Beschwerden
Bei Krankheitsbildern, die mit einer Verletzung oder sinnfälligen Veränderungen des
Gesäuges / Euters einhergehen, ist vom Tierarzt über die Notwendigkeit einer weiterführenden
Behandlung zu entscheiden.
Die Anwendung von Lactovetsan®-S sollte unter Berücksichtigung des homöopathischen
”Simile-Prinzips“ erfolgen. Dazu ist die Konsultation eines Tierarztes zur Ermittlung des
Krankheitsbildes (homöopathische Anamnese) anzuraten. Bei folgenden Erkrankungen darf Lactovetsan®-S nur zur unterstützenden Behandlung angewendet werden:
- Mangelzustände, infolge verminderter Aufnahme lebensnotwendiger Nährstoffe
- Erkrankungen, die einer chirurgischen Behandlung bedürfen, wie z. B. Kompressions- und
Obturationsstenosen im milchführenden Gangsystem, sowie bei Fremdkörpern oder
Neubildungen (Milchsteine, Polypen) in der Zitzenzisterne.
Vor Behandlungsbeginn sollten die Ursachen der Beschwerden daher möglichst weitgehend
abgeklärt sein.
Anwendung während der Trächtigkeit und Laktation:
Wie alle Arzneimittel sollten auch homöopathische Arzneimittel während der Trächtigkeit und Laktation nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt angewendet werden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
Eine Injektion dieses Arzneimittels sollte nur von Tierärzten oder von Personen durchgeführt werden, die die Injektionstechnik sicher beherrschen.
Aufgrund der Risiken einer parenteralen Applikation eines Arzneimittels ist die Gabe eines
Arzneimittels mit gleicher Wirkungsweise, das für die orale oder rektale Applikation zugelassen
ist, vorzuziehen. Nach der Applikation ist das Tier über einen angemessenen Zeitraum zu beobachten, um bei Anzeichen einer anaphylaktischen bzw. anaphylaktoiden Reaktion sofort therapeutische
Maßnahmen ergreifen zu können.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Die gleichzeitige Gabe eines unverträglichen Arzneimittels, welches die Wirkung von Lactovetsan®-S aufheben könnte, ist zu vermeiden. Fragen Sie dazu Ihren Tierarzt.
Nebenwirkungen:
Hinweis: Bei der Behandlung mit einem homöopathischen Arzneimittel können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten
Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Tierarzt befragen. Falls Sie eine Nebenwirkung bei Ihrem Tier feststellen, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt ist, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wartezeit:
Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege: Essbare Gewebe: 0 Tage
Pferd, Rind, Schaf, Ziege: Milch: 0 Tage |