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Typische Hundekrankheiten erkennen und mit sanften Methoden behandeln

 
   
     
 

Bei vielen hundespezifischen Erkrankungen können homöopathische Mittel helfen oder als Begleittherapie eingesetzt werden. Zunächst aber: Kennen Sie die Warnsignale, die auf Erkrankungen oder sonstige gesundheitlichen Störungen bei Ihrem Hund deuten? Nicht nur offensichtliche Probleme wie Durchfall, Husten, Erbrechen oder Lahmheiten, auch weniger eindeutige Symptome können auf eine Erkrankung hinweisen. Folgende Symptome sollten Sie beachten:

  • Hund verkriecht sich.
  • Er frisst schlechter.
  • Er beleckt sich oder kratzt andauernd einen bestimmten Körperteil.
  • Körperregionen sind verspannt und „fest“.
  • Haare stehen hoch oder sind „unordentlich“.
  • Fell ist verfärbt oder schuppig.
  • Er ist plötzlich aggressiver als sonst.
  • Er lässt sich an bestimmten Stellen nicht anfassen.
  • Er trinkt mehr, weniger oder gar nicht.
  • Er schläft mehr als sonst.
  • Er hat plötzlichen Mundgeruch.
  • Er bewegt sich ungern.
  • Er uriniert mehr.
  • Er hat abgenommen.
  • Er bewegt sich steif und/oder steht schlecht auf.
  • Er ist anhänglicher als sonst.

Der Hund ist unruhig beim Autofahren und erbricht sogar? Viele Hundehalter kennen dieses Problem. Die sogenannte Fahr- oder Reisekrankheit, aber auch Arthritis, Arthrose, Scheinträchtigkeit und Hund ängstlichAngst gehören zu den häufigsten Problemen, die bei Hunden auftreten. Hier können homöopathische Mittel helfen.

Das richtige homöopathische Mittel ist gemäß der vorliegenden Symptomatik auszuwählen. » Hilfreiche Tipps finden Sie in entsprechenden Homöopathie-Ratgebern für Hunde. Bei Schwierigkeiten hilft Ihnen auch Ihr Tierarzt oder Ihr Tiertherapeut gerne weiter.

 
 
 
 

Arthritis: Die Gelenkentzündung kann durch ein Trauma oder durch Überbelastung verursacht werden, aber auch durch Infektionen.

 
 
 
 

Arthrose: Die Arthrose ist ein chronischer Prozess im Bereich der Gelenke, der zwischenzeitlich immer wieder in akut-entzündliche Phasen übergehen kann (aktivierte Arthrose).

Wenn eine Lahmheit nicht innerhalb von drei Tagen mit oder ohne eigene Behandlung ausheilt, sollten Sie zum Tierarzt. Mit Antworten auf diese Fragen können Sie Ihrem Tierarzt helfen, die passende homöopathische Arznei zu finden: Steht der Hund schwer auf und läuft allmählich besser? Fällt ihm das Laufen erst leichter und wird dann schlechter? Wird das Bein oder ein Gelenk dick? Will der Hund überhaupt nicht laufen oder aufstehen? Unterstützend zur passenden homöopathischen Therapie helfen oft Kühlung bei Entzündung, Wärme und Ruhe bei Arthrose.

 
 
 
 

Reisekrankheit: Die allgemeinen Symptome sind Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Zittern, Fiepen, Jaulen oder Bellen. Die Reise- und Fahrkrankheit tritt meist zunächst bei Welpen oder Junghunden auf. Unternehmen Sie nichts dagegen, verfestigt sich das Problem beim Hund durch die gewonnenen negativen Erfahrungen.

Hund auf ReisenReisekrankheit lässt sich sehr gut homöopathisch behandeln. Eine Begleitbehandlung könnte sein: Ändern Sie den Fahrstil, ändern Sie den Liegeplatz. Wenn das nicht hilft: Bringen Sie das Auto mit positiven Dingen in Verbindung, indem Sie den Hund zunächst im stehenden Auto füttern oder nur kurze Fahrten unternehmen, an deren Ende etwas Angenehmes für ihn folgt z. B. Leckerlis und/oder ein Spaziergang.

 
 
 
 

Scheinträchtigkeit: Auch hier kann die Homöopathie viel bewirken! Die allgemeinen Symptome sind geschwollenes Gesäuge mit Milchbildung, psychische Veränderungen wie Nestbau, Verteidigen von Spielsachen und Verschleppen als Welpenersatz ins Nest. Aber auch Aggression und Apathie sind möglich.

Ursache ist ein hormonelles Ungleichgewicht, das manchmal auch nach Bedeckung ohne Befruchtung auftritt. Die Symptome treten ca. vier bis sechs Wochen nach dem Ende der Läufigkeit ein.

Als Begleitbehandlung bietet sich an, die Hündin am Selbstabsaugen der Milch zu hindern, indem man kühlende Quarkwickel einsetzt oder die Spielsachen wegnimmt.

 
 
 
 

Angst: Es gibt viele Symptome: Der Hund schwitzt, hechelt, uriniert viel, erbricht. Außerdem: Der Hund flieht, er versteckt sich, reagiert aggressiv oder erstarrt, wenn er nicht fliehen kann, Haltung und Mimik verändern sich (weite Pupillen, Schwanz ist eingeklemmt, Hund meidet Augenkontakt, Ohren sind angelegt).

Wichtig: Er muss zum Tierarzt, um Krankheiten auszuschließen oder bestehende Probleme zu behandeln. Bei unbegründeter Angst empfiehlt sich eine Verhaltenstherapie. Homöopathisch kann das passende Konstitutionsmittel die innere Balance wieder herstellen.

 
 

 

 
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