Pflichtangaben:
Viruvetsan®-N
Für Tiere: Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen.
Zusammensetzung. 1 Ampulle zu 5 ml (5 g) enthält: Arzneilich wirksame Bestandteile: Bufo (HAB 34) Dil. D10 (HAB, V. 6) 50 mg, Coffea tosta Ø (HAB, V. 4a) 50 mg, Echinacea Dil. D1 50 mg.
Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke.
Stoff- oder Indikationsgruppe. Homöopathisches Arzneimittel
Anwendungsgebiete. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den veterinär-homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören:
– Steigerung der körpereigenen Abwehr bei Viruserkrankungen (besonders im Anfangsstadium bei Ferkelgrippe, infektiöser Bronchopneumonie und Staupe)
– Herz- und Kreislaufstützung im Verlauf von Virusinfektionen
– unterstützend bei Infektionen im Rahmen von Virusepidemien
– zur Vermeidung von Kälberdurchfall und Ferkelgrippe in den ersten Lebensstunden bzw. -tagen
Vor der Anwendung von Viruvetsan®-N sollten die Erkrankung und ihre Ursachen tierärztlich abgeklärt sein. Die Anwendung ersetzt nicht andere vom Tierarzt diesbezüglich verordnete Arzneimittel. Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden, insbesondere bei Fieber oder schweren Störungen des Allgemeinbefindens, sollte tier-ärztlicher Rat einholt werden.
Gegenanzeigen. Aufgrund des Bestandteils Echinacea darf Viruvetsan®-N nicht angewendet werden bei:
– chronisch fortschreitenden Entzündungen
– Leukose
– Diabetes mellitus
Nicht anwenden bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe des Arzneimittels, wie Echinacea oder andere Korbblütler.
Anwendung während der Trächtigkeit und der Laktation. Wie alle Arzneimittel sollten auch homöopathische Arzneimittel während der Trächtigkeit und Laktation nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt angewendet werden. Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Subkutane Injektionen sollten von Tierhaltern erst nach entsprechender fachlicher Unterweisung durch den Tierarzt vorgenommen werden.
Nach der Applikation ist das Tier über einen angemessenen Zeitraum von ca. 30 Minuten zu beobachten, um bei Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sofort den Tierarzt verständigen zu können.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Die gleichzeitige Gabe eines unverträglichen Arzneimittels, welches die Wirkung von Viruvetsan®-N aufheben könnte, ist zu vermeiden. Fragen Sie dazu Ihren Tierarzt. Nebenwirkungen: Keine bekannt.
Hinweis:
Bei der Behandlung mit einem homöopathischen Arzneimittel können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Tierarzt befragen.
Falls Sie eine Nebenwirkung bei Ihrem Tier feststellen, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt ist, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wartezeit
Pferd, Rind, Kalb, Schwein, Schaf, Ziege: Essbare Gewebe: 0 Tage
Pferd, Rind, Schaf, Ziege: Milch: 0 Tage |