Was Sie über stumpfe Verletzungen wissen müssen

Stumpfe Verletzungen sind Verletzungen tieferliegender Gewebe durch stumpfe Gewalteinwirkung, wie z. B. Prellungen oder Quetschungen, bei denen die Haut bis auf Schürfwunden weitgehend intakt bleibt. Solche Verletzungen ereignen sich häufig im Sport, insbesondere bei kampfbetonten Sportarten.

Doch auch im Alltag bleibt man nicht immer davon verschont. Stumpfe Verletzungen schränken häufig die Beweglichkeit des betroffenen Körperteils ein. Es kommt rasch zu Schwellungen – ein deutlicher Hinweis, dass Blutergüsse entstehen und sich Gewebeflüssigkeit ansammelt. Zudem treten Schmerzen auf, die je nach Verletzung unterschiedlich stark ausfallen.

Kleine Verletzungen wie ein einfacher Bluterguss heilen innerhalb weniger Tage. Heftige Zerrungen und Verstauchungen können dagegen wochenlange Beschwerden nach sich ziehen, wenn sie nicht richtig behandelt werden. Deshalb sollten Sie bei schwereren Verletzungen immer zu Ihrem Arzt oder Heilpraktiker gehen.

Bei stumpfen Verletzungen lohnt es sich, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren – z. B. mit Arnica comp. Gel. Die Verletzungen heilen dann schneller, Schmerzen klingen rascher ab. 

Ratschläge im Umgang mit stumpfen Verletzungen

  • Bei Kopfverletzungen, bei Verdacht auf Knochenbruch und bei verletzten Gelenken sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
  • Sorgen Sie für sofortige Kühlung durch feucht-kühle Umschläge. Kühlung mindestens 30 - 45 min, weiter sporadisch über 2 - 3 Stunden.
  • Stellen Sie den betroffenen Körperteil ruhig und schonen Sie ihn in den folgenden Tagen.
  • Stützen und entlasten Sie den betroffenen Körperteil mit einem elastischen Verband. Legen Sie den Verband jedoch nicht zu straff an, damit die Durchblutung nicht beeinträchtigt wird.
  • Ziehen Sie bei einer Knöchel- oder Fußverletzung den Schuh aus und lagern Sie das Bein erhöht. Bei einer Handverletzung sollten Sie die Hand in Schulterhöhe hochlagern. Das hilft, die Schwellung zu verringern und die damit verbundenen Schmerzen zu reduzieren.
  • Unterstützen Sie den Heilungsprozess, indem Sie nach der akuten Phase die betroffenen Körperteile ohne Belastung vorsichtig bewegen – soweit, wie das weitgehend schmerzfrei möglich ist.
  • Schonen Sie nach der Verletzung die betroffenen Körperteile und steigern Sie die Belastung nur langsam. 

Überanstrengung (Muskelkater)

Muskelkater entsteht durch akute Überbeanspruchung eines Muskels oder einer Muskelgruppe. Sie fühlen ihn als ziehenden Schmerz, sobald Sie die betroffenen Muskeln bewegen. Seine Ursache ist bis heute nicht endgültig geklärt. Man nimmt aber an, dass durch Überlastung kleine Risse im Muskelgewebe (Mikrotraumata) auftreten. Die daraus entstehenden Entzündungen führen zu den Muskelschmerzen. Früher interpretierte man Muskelkater als positives Zeichen dafür, dass ein Training wirkt oder dass man den Sport mit ausreichender Intensität betrieben hat. Heute erkennt man darin ein Warnsignal, das darauf hinweist, dass man die betroffenen Muskelpartien erst einmal etwas weniger beanspruchen sollte, bis die Schmerzen wieder abgeklungen sind.

Ratschläge im Umgang mit Muskelkater

  • Gönnen Sie sich ein heißes Bad oder eine heiße Dusche. Auch Sauna hilft, wenn die Muskeln schmerzen.
  • Ist der Muskelkater Folge Ihres Trainings, sollten Sie Ihr Training beibehalten, jedoch in der Intensität etwas reduzieren.
  • Gehen Sie langsam joggen oder locker schwimmen. Das entspannt und lindert die Muskelschmerzen.
  • Wärmen Sie sich vor jedem Training richtig sorgfältig auf.
  • Trainieren Sie möglichst regelmäßig und achten Sie darauf, möglichst viele Muskelgruppen zu trainieren. 

Muskelzerrung (Distension)

Sie entsteht, wenn die Elastizität des Muskels überbeansprucht wird – z. B. durch eine plötzliche Belastung, bei einem Sturz oder einer ruckartigen Bewegung. Sie spüren es am sofort eintretenden Schmerz. Die Beschwerden verschwinden erst nach einigen Tagen oder Wochen. Eine extreme Form der Muskelzerrung ist der Muskelfaserriss, bei dem Teile der Muskulatur, in schlimmen Fällen sogar ganze Muskelfaserbündel geschädigt werden, bzw. reißen.

Prellung (Kontusion) und Quetschung (Kompression) mit Bluterguss (Hämatom)

Bei einer Prellungen oder Quetschung wird das Gewebe zusammengepresst, Blutgefäße zerreißen und Blut fließt ins umgebende Gewebe. Die Folge: Schmerzen, Schwellungen und Blutergüsse.

Verstauchung oder Verrenkung (Distorsion)

Eine Verstauchung ist eine Verletzung eines Bandes (Ligamentum) oder einer Gelenkkapsel durch Überdehnung. Das zugehörige Gelenk wird dabei vorübergehend aus seiner normalen Position herausgelöst, gelangt dann aber wieder von selbst in die Ausgangslage zurück – z. B. wenn Sie mit dem Fuß umknicken oder sich die Hand verstauchen. In der Folge entsteht ein heftiger Schmerz besonders bei Bewegung des verletzten Gelenkes und es können starke Schwellungen und Blutergüsse auftreten.

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Pflichtangaben

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Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Muskelschmerzen und stumpfe Verletzungen wie Prellungen, Quetschungen, Blutergüsse, Verrenkungen und Verstauchungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.