FAQ (Frequently Asked Questions) / Häufige Fragen zu den Schüßler Salzen

Schüßler Salze werden von sehr vielen Menschen angewendet. Die Zufriedenheit mit Wirksamkeit und Verträglichkeit ist groß. Hier bieten wir Fakten und Hintergründe zu wichtigen Fragen an, die immer mal wieder im Zusammenhang mit den Schüßler Salzen auftauchen. Vor allem für jene, die gute Erfahrungen mit ihnen gemacht haben, ohne sich bis jetzt tiefer mit ihnen beschäftigt zu haben. 

  • Was sind Schüßler-Salze?

    Schüßler-Salze sind potenziert aufbereitete Mineralsalze. Die Hauptsalze wurden von Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) in die Medizin gebracht. Sein Ziel als Arzt war, mit wenigen Mitteln einfach und verträglich viele Beschwerden behandeln zu können. Schüßler hatte durch Forschung ermittelt, dass 12 Salze entscheidende Funktionen im Körper besitzen.

    Was bewirken denn Schüßler-Salze?

    Die kleinste Funktionseinheit im Körper, die Zelle, ist Ausgangspunkt für fast alle Störungen. Schüßler-Salze helfen den Zellen, ihre Mineralstoffverteilung zu verbessern. Kleinste Mengen sorgen für die entscheidenden Impulse, dass die Zellen wieder ihre Aufgaben erfüllen können. Die Salze füllen also keine leeren Depots wieder auf, wie Mineralstofftabletten, sondern helfen dem Körper, sich selbst zu helfen.

    Wie erfahren ist die DHU?

    Die DHU stellt Schüßler-Salze in höchster Qualität her. Bereits 1873, im gleichen Jahr, als Schüßler seine neue Methode in einer medizinischen Fachzeitschrift vorstellte, begann die Produktion. Damals noch nicht unter DHU, aber bei der Firma Dr. Willmar Schwabe, innerhalb derer die DHU 1961 gegründet wurde. Die DHU ist heute bei den Schüßler-Salzen führendes Unternehmen in Deutschland.

    Warum gibt es genau 12 Salze?

    Dass es 12 Schüßler-Salze gibt, hat nichts mit den 12 Monaten zu tun. Der Erfinder der Schüßler-Therapie, Dr. Schüßler, hat durch seine Forschung genau 12 Mineralsalze gefunden, die besonders wichtig für die Gesundheit sind. Damit hat man auch quasi eine Universalapotheke.

    Was bedeuten die Zahlen 1-12 auf den Schüßler-Salzen?

    Schüßler ordnete die von ihm gefundenen Mineralsalze  der Einfachheit halber alphabetisch. Also Calcium fluoratum ist z. B. die Nr. 1, Silicea die Nr. 11. Nur für die Nr. 12, Calcium sulfuricum, stimmt das nicht. Sie kam erst später dazu.

    Wie funktioniert das mit den Schüßler-Salzen?

    Mineralstoffe erfüllen wichtige Aufgaben im Körper. Sie sind z. B. im Knochen enthalten, kommen in Hormonen und Enzymen vor oder sind am Stoffwechsel und an der Nervenleitung beteiligt. Aufgabe der Zellen ist es, für die Bereitstellung und richtige Konzentration der Mineralstoffe zu sorgen. Schüßler-Salze helfen den Zellen bei diesem höchst komplexen Mineralstoffmanagement.

    Ist Schüßler-Salz gleich Schüßler-Salz?

    Schüßler-Salze sind ein Sammelbegriff für Arzneimittel, die auf Dr. Schüßler zurückgehen. Es gibt sie von unterschiedlichen Herstellern, die alle hohe Qualität und Sicherheit bieten. Bei der DHU hat man aber die größte Erfahrung. Die DHU stellt quasi das Original in der seit 1873 bestehenden Tradition Dr. Willmar Schwabes her. 

    Kann man Schüßler-Salze miteinander kombinieren?

    Ja, das ist sogar sinnvoll, sagen die Experten. Denn meist liegen Störungen an verschiedenen Stellen im Körper vor. Schüßler-Salze kann man so auswählen, dass sie gezielt dort ankommen und die Störungen beheben. Auch Kuren mit vorzugsweise 3 unterschiedlichen Salzen sind laut Experten möglich.

    Was steckt hinter dem Begriff „Salz“?

    Salz ist ein Oberbegriff für kristalline Substanzen aus zwei Teilchen, wie Na-Cl (Natriumchlorid), das Speisesalz. Auch Schüßler-Salze sind so aufgebaut. Allerdings schmeckt keines der 12 nach Salz, da sie entsprechend aufbereitet sind. Der leicht süßliche Geschmack kommt vom Trägerstoff: Milchzucker (Laktose) bei Tabletten und Kristallzucker (Saccharose) bei Globuli.

    Helfen Schüßler-Salze auch bei Tieren?

    Viele Tierärzte setzen Schüßler-Salze erfolgreich ein. Wer es probieren will, kann ja zunächst mal den Tierarzt oder Apotheker befragen. Es gibt auch Bücher dazu.

    Kann man mit dem Kaffeefilter die Laktose herausfiltern?

    So wird man die Laktose nicht los. Anders als beim Kaffee, der ja in kleinen festen Körnchen vorliegt, löst sich Laktose in Wasser vollständig auf. Die Teilchen „flutschen“ einfach durch die Filterporen. Alternative für Laktose-Empfindliche sind Schüßler-Globuli auf Saccharose-, also Kristallzucker-Basis.