Cool bleiben – die besten Fit-Tipps für heiße Tage
Während die einen die warme Jahreszeit genießen, kommen andere nur schwer mit der Sommerhitze zurecht, fühlen sich schlapp und wie gerädert. Im Prinzip kann sich unser Körper gut auf steigende Temperaturen einstellen. Doch ab und zu braucht es einen kleinen Impuls, um dem Organismus zu helfen, wieder in Balance zu kommen. Apothekerin, Heilpraktikerin und Schüßler-Expertin Daniela Haverland verrät die besten Tricks, wie wir entspannter durch die Sommerhitze kommen.
Ein kühler Umschlag, eine bewusste Pause oder ein Glas Wasser extra – manchmal genügt ein kleiner Anstoß, um große Wirkungen für unseren Körper zu erzielen. Die Apothekerin und Schüßler-Salze Expertin Daniela Haverland aus der Nähe von Hamburg erklärt: „So einen Impuls können wir uns wie einen sehr sanften, aber gezielten ‚Schubs‘ vorstellen – um den Organismus zu einer besseren Selbstregulation anzuregen. Diese ist wichtig, denn eine gestörte Regulation führt zu Dysbalancen. Und diese führen früher oder später zu Beschwerden. Gelingt es aber, die Selbstregulation des Organismus anzuregen, findet er meist von alleine wieder in Balance.“ Gut zu wissen: Unsere Körper-Regulationsmechanismen lassen sich auch gezielt aktivieren, um besser mit hochsommerlichen Temperaturen klarzukommen. Hier kommen die besten Experten-Tipps von Apothekerin Daniela Haverland.
Macht müde Verdauung munter: Bitter und mineralstoffreich
In der Sommerhitze schwächelt bei vielen Menschen das Verdauungsfeuer. „Auf den Speiseplan gehört daher vor allem leichte Kost, um die Verdauung zu entlasten. Gemüse am besten klein schneiden und leicht andünsten, so ist es besser verdaulich. Bitterstoffe, wie sie beispielsweise in Rukola, Artischocken, Radicchio oder Chicorée enthalten sind, können die Verdauung mit gezielten Impulsen anregen“, rät Daniela Haverland. Wichtig ist auch die Mineralstoffversorgung. Denn durch das vermehrte Schwitzen benötigt der Körper nicht nur mehr Flüssigkeit, sondern hat auch einen größeren Mineralstoffbedarf. Die Expertin: „Mikronährstoffe wie Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Kieselerde (Silicea) oder Natrium sind an vielen Körperfunktionen beteiligt und sind deshalb für unseren Körper essenziell. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden, denn der Körper kann sie nicht selbst bilden.“
Tee statt Eistee
32 Grad im Schatten – jetzt eine eiskalte Limo! Was verlockend klingt, ist für den Organismus tatsächlich Stress, weiß Daniela Haverland. „Eisgekühlte Durststiller belasten den Körper eher, als dass sie anhaltende Abkühlung verschaffen. Denn der Körper tut alles, um die Innentemperatur konstant zu halten. Der Körper muss also die zugeführte kalte Flüssigkeit mühsam wieder auf Körpertemperatur erwärmen. Dabei kommen wir erst recht ins Schwitzen“, erklärt die Expertin. Auch für einen ohnehin schon stark geforderten Kreislauf sind Eistee und Co. kontraproduktiv. Natürlich ist es wichtig, bei hohen Temperaturen genug zu trinken. Eine gute Wahl sind normal temperierte und isotonische Getränke, die den Elektrolytverlust durch Schwitzen ausgleichen. Daniela Haverland: „Mein Geheimtipp für guten Schlaf ist, auch im Sommer abends etwas lauwarmen Kräutertee zu trinken. So kann unser Körper den Flüssigkeitshaushalt ganz entspannt wieder ins Gleichgewicht bringen.“
Der Geheimtipp für guten Schlaf: Auch im Sommer abends etwas lauwarmen Kräutertee zu trinken.
Venenpumpe und körpereigene „Klimaanlage“ nutzen
Statt Eistee innerlich mühsam wieder aufzuwärmen, spendieren wir besser unseren Beinen von außen eine kühle Erfrischung. Wassertreten nach Sebastian Kneipp ist ein optimales Gefäßtraining für müde und geschwollene Sommerbeine: Dazu wie ein Storch durch knietiefes kühles Wasser stelzen. „Wenn keine Kneippanlage in der Nähe ist, kann man auch ein Kinderplanschbecken, eine Wäschewanne oder ein anderes großes Gefäß – gefüllt mit kaltem Wasser – nutzen“, erklärt Apothekerin und Schüßler-Expertin Daniela Haverland. Ihr Extratipp: „Wer mag, streift das Wasser nur mit der Hand ab und lässt die Haut so trocknen. Die feuchte Haut wirkt dann wie eine Art Klimaanlage für den Körper.“ Für lange Bürotage oder Reisen ist ihre Empfehlung daher, eine kleine Sprayflasche mit Wasser dabei zu haben – für die Erfrischung zwischendurch einfach auf die Handgelenke, Knöchel und ins Gesicht sprühen. Damit die Haut nicht austrocknet, kann man einige Tropfen Öl oder etwas Aloe Vera Gel dazugeben.
Die richtige Wahl der „zweiten Haut“
Kleidung aus natürlichen und atmungsaktiven Materialien wie Seide, Leinen, Viskose oder sogar dünner Wolle kann wie eine Schutzhülle gegen große Sommerhitze wirken. Generell gilt: „Lieber lang und weit als körperbetont und kurz: Eine weite lange Hose aus Viskose oder Leinen umspielt die Beine und kann angenehmer zu tragen sein als jede kurze Shorts. Denn die Luft kann darunter zirkulieren und das kühlt.“, rät die Expertin. Beim Einkauf für die Sommergarderobe und auch Nachtwäsche also auf atmungsaktive Naturmaterialien setzen.
90 Grad versus 30 Grad
Temperatur ist relativ. Vor allem, wenn man gerade aus einer 90 Grad heißen finnischen Sauna kommt. Dann wirken sogar hochsommerliche Außentemperaturen recht erfrischend. „Sauna scheint in der Sommerhitze womöglich abwegig, kurbelt aber den Stoffwechsel an und bringt den Kreislauf auf Trab“, weiß Daniela Haverland. „Mit Temperaturreizen von außen kann der Körper gut umgehen – sie trainieren unsere Anpassungsfähigkeit. Die wechselnden Impulse durch Hitze und die darauffolgenden kalten Güsse und Tauchbäder bieten dem Körper Entspannung und Erfrischung gleichermaßen.“ Übertreiben darf man es aber natürlich nicht: Saunieren ist für den sommermüden Organismus Hochleistungssport. Wichtig: Viel trinken und Erholungspausen zwischen den Saunagängen machen. Wer unter Kreislaufproblemen leidet, kann – etwas sanfter – einen ähnlichen Effekt im heimischen Badezimmer mit Wechselduschen erzielen.
Energiebooster Bewegung
Während unser Organismus ohne unser bewusstes Zutun vieles von alleine regelt, entscheidet auch unser aktives Tun stark über unser Wohlbefinden. „Wenn wir uns im Sommer der Hitze hingeben und nur ausruhen, fühlen wir uns bald immer kraftloser.
Sanfte Bewegung gibt dem Körper wertvolle Impulse, kurbelt den Kreislauf an und trainiert die Muskulatur, ohne den Körper zu belasten.
Auch im Sommer profitiert der Körper also von Bewegung. „Natürlich sollte man auf schweißtreibendes Training in der größten (Mittags)Hitze verzichten und lieber auf sanfte Bewegung setzen. Am besten etwas früher aufstehen und die noch kühlere Morgenluft nutzen – etwa zum Schwimmen, Joggen, für eine Einheit Yoga, einen Spaziergang oder eine kleine Runde mit dem Rad.“ Sanft aktiviert hält unser Körper so auch besser die Mittagshitze aus – und unser Kopf kann nachts umso besser entspannen und abschalten. Den Rest – die Regulation und Regeneration – macht unser Körper dann im Schlaf.
Über Daniela Haverland
Daniela Haverland ist ausgebildete PTA, approbierte Apothekerin (Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie sowie Naturheilkunde und Homöopathie) und Heilpraktikerin. Sie absolvierte die Intensivausbildung der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathie und ist Autorin mehrerer Homöopathie-Ratgeber sowie Referentin und Fortbildungs-Dozentin für Homöopathie und Biochemie nach Dr. Schüßler. Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Hamburg.
Tipps der DHU
Schüßler-Salze: Impulse auf Zellebene
Für viele Menschen sind Schüßler-Salze wertvolle Begleiter eines gesunden Lebensstils. Die biochemische Therapie nach Dr. Schüßler setzt auf gezielte Impulse: Nach der Idee ihres Begründers, Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), geben die speziell aufbereiteten Mineralsalze auf Zellebene sanfte Reize. Das soll den Zellen helfen, die durch die Ernährung zugeführten Nährstoffe besser aufzunehmen und zu verstoffwechseln. Schüßler-Salze kompensieren also keinen Mangel, sondern sollen dem Zellstoffwechsel sanfte Impulse zur Selbstregulation geben. Eine individuelle Beratung, welches Schüßler-Salz wann passt, erhält man beim naturheilkundlich versierten Arzt, Heilpraktiker oder in der Apotheke.
Die Schüßler-Salze Hausapotheke von DHU
Die DHU Schüßler-Salze Haus- und Reiseapotheke enthält die Mineralsalze Nr. 1 bis Nr. 12. Die Glasfläschchen sind durch die gepolsterte Tasche stets optimal geschützt und gut sortiert zur Hand. Die DHU Schüßler-Salze Hausapotheke ist eine hilfreiche Anschaffung für alle, die jederzeit das passende Mittel griffbereit haben wollen.
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Die DHU (Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG) ist führender Hersteller homöopathischer Einzelmittel und Schüßler-Salze in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe wurde 1961 innerhalb der Dr. Willmar Schwabe Unternehmensgruppe gegründet. Die DHU stellt ihr umfassendes Sortiment auf Basis der mehr als 150-jährigen Expertise der Firmengruppe in der Produktion homöopathischer Arzneimittel her. Sie steht für Tradition, Qualität und Innovation: Dabei erfolgen die wesentlichen Herstellungsschritte – wie das Potenzieren – nach wie vor von Hand.
Der firmeneigene Öko-zertifizierte Arzneipflanzengarten in Terra Medica® bei Karlsruhe garantiert die hohe Qualität vom Samen bis zum fertigen Arzneimittel. Auch bei den Verpackungen übernimmt die DHU Verantwortung: Homöopathische Einzelmittel und Schüßler-Salze sind in recyclebaren, medizinischen Glasflaschen verpackt.
Die DHU fördert den Wissensaufbau: Sie verfügt über die europaweit größte Unternehmensbibliothek zur Homöopathie. Sie bietet einen medizinisch-wissenschaftlichen Beratungsservice und Fachkreis-Schulungen. Und sie steht für ein verantwortungsvolles Miteinander von Schul- und Komplementärmedizin.
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